IMAGINARY



Mit den Augen der Mathematik

Die visuelle und ästhetische Komponente der Mathematik als Blickfang zu verwenden, um Besucherinnen und Besuchern mathematische Hintergründe auf interaktive Weise zu erklären – das war die Idee der Ausstellung "IMAGINARY", die vom 20. Juli bis 10. August 2014 im Karlstorbahnhof gezeigt wurde. Das Imaginäre, Unvorstellbare der Mathematik wurde verbildlicht, sozusagen zu Bildern (images). "IMAGINARY" ermöglichte "mit den Augen der Mathematik" einen Blick auf mathematische Kreationen zu werfen, wie man es vielleicht noch nie vorher getan hat.

Die Ausstellung mit Objekten aus der Geometrie bestand aus vier Bereichen: 1. eine aufwendig gedruckte Bildergalerie mit Visualisierungen mathematischer Formeln sowie 2. 3D-Skulpturen mit algebraischen Flächen. Ebenso gab es 3. interaktive Installationen, die zum selbst ausprobieren mit mathematischer Kunst einluden und 4. mehrere Experimentierstationen, Leihgaben des phaeno Wolfsburg, mit mathematischen Phänomenen zum Anschauen und Verstehen. Erklärungstexte zu den Bildern gaben Hinweise auf Ursprung sowie Bedeutung und deuteten mathematische Zusammenhänge an. Die Bilder wurden von international bekannten Mathematikerinnen und Mathematikern sowie Grafikkünstlerinnen und Grafikkünstlern für die Ausstellung "IMAGINARY" erstellt. Konzipiert wurde die Ausstellung in ihrer ursprünglichen Form vom Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach (MFO) mit Förderung der Klaus Tschira Stiftung für das Jahr der Mathematik im Jahr 2008 und ging danach als interaktive Wanderausstellung auf Reisen. In Heidelberg wurde die Ausstellung von der Heidelberg Laureate Forum Foundation zusammen mit dem MFO organisiert.

"IMAGINARY", 20. Juli bis 10. August 2014, Karlstorbahnhof Heidelberg, konzipiert vom Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach mit Förderung der Klaus Tschira Stiftung